Laden & Energie

Ladeverluste

Was ist das?

Ladeverluste bezeichnen die elektrische Energie, die aus dem Stromnetz gezogen wird, aber nie in der Fahrzeugbatterie ankommt. Diese Energie geht hauptsächlich als Wärme während des Umwandlungsprozesses verloren.

Wie funktioniert es?

Wenn du ein Elektrofahrzeug zu Hause mit Wechselstrom (AC) lädst, muss der bordeigene Lader diesen in Gleichstrom (DC) umwandeln, um ihn in der Batterie zu speichern. Dieser Umwandlungsprozess ist nicht 100 % effizient. Zusätzlich wird Energie für die Computer des Fahrzeugs und das Thermomanagement (wie Lüfter oder Batterieheizung) während des Ladevorgangs benötigt. Je nach Wetter, Ladegeschwindigkeit und Fahrzeugmodell liegen die Ladeverluste typischerweise zwischen 10 % und 20 %. Das bedeutet: Wenn deine Wallbox anzeigt, dass sie 50 kWh geliefert hat, sind nur 40 bis 45 kWh tatsächlich in der Batterie gelandet.

Warum ist es wichtig?

Ladeverluste sind die versteckten Kosten beim Fahren eines EVs. Wenn du deine Kosten nur auf Basis dessen berechnest, was das Auto-Dashboard als Verbrauch anzeigt, ignorierst du die 10–20 % zusätzlichen Strom, den du am Zähler bezahlt hast. Um deine wahren Kosten pro Kilometer zu kennen, musst du diese Verluste berücksichtigen.

Der Aximote-Vorteil

Die meisten Smartphone-Apps sehen nur die Energie, die das Auto als „in die Batterie geladen" meldet. Aximote, das nativ auf Android Automotive OS läuft, hat tieferen Zugang. Es kann die gesamte aus dem Netz gezogene Energie erfassen und mit der tatsächlich in der Batterie gespeicherten Energie vergleichen. So kann Aximote deine exakten Ladeverluste berechnen und ein 100 % genaues Bild deiner wahren Ladekosten liefern, damit du deine Stromrechnung nie unterschätzt.