AC- vs. DC-Laden
Was ist das?
AC (Wechselstrom) und DC (Gleichstrom) sind die beiden verschiedenen Stromarten, die zum Laden eines Elektrofahrzeugs verwendet werden. Der wesentliche Unterschied liegt darin, wo der Strom von AC zu DC umgewandelt wird.
Wie funktioniert es?
Das Stromnetz liefert immer Wechselstrom (AC), aber EV-Batterien können nur Gleichstrom (DC) speichern. Beim AC-Laden (Level 1 & 2), also wenn du an eine normale Haushaltssteckdose oder eine öffentliche Ladestation anschließt, wandelt der bordeigene Lader den AC-Strom in DC um. Da bordeigene Lader relativ klein sind, ist dieser Prozess langsamer und fügt typischerweise 15 bis 50 km Reichweite pro Stunde hinzu. Beim DC-Schnellladen (Level 3) wandelt die große Ladestation selbst den Wechselstrom in Gleichstrom um. Sie umgeht den bordeigenen Lader und speist DC-Strom direkt in die Batterie. Das ermöglicht enorme Leistungen (oft 150 kW bis 350 kW) und fügt Hunderte Kilometer Reichweite in nur 20–30 Minuten hinzu.
Warum ist es wichtig?
Das Verständnis des Unterschieds hilft dir bei der Routenplanung und beim Batteriemanagement. AC-Laden ist günstiger, schonender für die Batterie und ideal für das nächtliche Laden zu Hause. DC-Schnellladen ist unverzichtbar auf Langstreckenfahrten, aber teurer und kann bei ausschließlicher Nutzung die Batteriedegradation langfristig beschleunigen.
Der Aximote-Vorteil
Aximote erkennt automatisch, ob du einen AC- oder DC-Lader verwendest. Durch die native Erfassung jedes Ladevorgangs bietet Aximote eine klare Aufschlüsselung deiner Ladegewohnheiten. Du kannst einfach sehen, wie stark du auf teures Schnellladen im Vergleich zu günstigem Heimladen angewiesen bist, und so deine Routine optimieren, um Geld zu sparen und die langfristige Gesundheit deiner Batterie zu schützen.