Kosten einfach berechnen
Ladekosten für dein E-Auto genau berechnen: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung
Ladekosten für dein E-Auto genau berechnen: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung
Eines der größten Argumente für ein Elektroauto sind die geringeren „Tankkosten". Aber was kostet eine volle Ladung wirklich? Die Antwort ist nicht immer einfach, denn die Preise variieren stark – je nachdem, wo und wann du lädst. Wir bringen Licht ins Dunkel.
Die Faktoren, die deine Ladekosten bestimmen
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Dein Stromtarif zu Hause
Das ist in der Regel die günstigste Variante. Du zahlst den Preis pro Kilowattstunde (kWh), den du mit deinem Stromanbieter vereinbart hast. -
Öffentliche Ladesäulen (AC)
Hier wird es komplizierter. Die Preise können pro kWh, pro Minute oder eine Kombination aus beidem sein. Oft gibt es unterschiedliche Tarife je nach Anbieter (z. B. EnBW, Ionity, etc.). -
Schnellladesäulen (DC)
An Autobahnen und Hauptverkehrsachsen sind die Preise pro kWh meist am höchsten, dafür lädst du aber auch am schnellsten. -
Ladeverluste
Beim Laden geht immer ein kleiner Teil der Energie verloren (ca. 5–10 %). Das bedeutet, du zahlst für etwas mehr Strom, als tatsächlich in deinem Akku ankommt.
Die Formel zur Berechnung deiner Ladekosten
Die grundlegende Formel ist einfach:
Geladene Energie (kWh) × Preis pro kWh (€) = Ladekosten (€)
Beispiel:
- Du lädst zu Hause 20 kWh.
- Dein Strompreis beträgt 0,30 €/kWh.
- Rechnung:
20 kWh × 0,30 €/kWh = 6,00 €
An öffentlichen Säulen musst du den jeweiligen Tarif des Anbieters einsetzen.
Das Problem: Wer will schon ständig manuell rechnen?
Die Realität ist ein Mix aus all diesen Ladearten. Mal lädst du zu Hause, mal an der Arbeit, mal am Supermarkt und mal an der Autobahn. Am Ende des Monats den Überblick zu behalten, was du wirklich für deine Mobilität ausgegeben hast, wird schnell zur mühsamen Excel-Tabelle. Genau dafür gibt es Aximote – die App erkennt automatisch jeden Ladevorgang und ordnet ihm die passenden Kosten zu. So hast du immer eine transparente Übersicht über deine Ladekosten.